Montag, 4. Februar 2013
Mittwoch, 30. Januar 2013
Mein Blog ist noch so jung, und schon habe ich ihn sträflich vernachlässigt ... ich muss zugeben, ich bin in den letzten Wochen einer Mischung aus "keine Zeit", "keine Motivation" und "nicht dran gedacht" unterlegen, bezüglich des Postens hier - aber das wird sich jetzt wieder ändern. Falls es schon die einen oder anderen gibt, die regelmäßig auf meiner Plotter Owl vorbeischaut, dann kann ich also Entwarnung geben, der Blog lebt noch und wird auch weiter leben! :)
Donnerstag, 10. Januar 2013
Montag, 31. Dezember 2012
Es ist mal wieder so weit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Morgen ist schon 2013 und das Jahr 2012 wird für alle Zeiten Geschichte sein.
Heute, an Silvester, ist so ein Tag, an dem wir gleichzeitig zurück- und vorausblicken können.
Zurückblicken auf das Jahr, welches hinter uns liegt. Wir können uns die Frage stellen, was wir in diesem Jahr erreicht haben. Ob einige unserer Träume in Erfüllung gegangen sind. Ob es ein gutes oder eher ein schlechtes Jahr war. In jedem Fall können wir ein positives Fazit ziehen: War es ein gutes Jahr, so können wir uns sagen, dass es für alle Zeiten in unserer Erinnerung fortleben wird. War es ein schlechtes Jahr, dann können wir es abhaken, denn schließlich ist es jetzt vorbei!
Und schließlich blicken wir voraus auf das Jahr 2013. Wir haben vielleicht Vorsätze, Träume und Wünsche für dieses Jahr, wir hoffen, dass es unser Jahr wird. Das mit den Vorsätzen ist natürlich immer so eine Sache, viele Leute sagen, dass sie sie spätestens nach einer Woche wieder vergessen. Wenn das mit den Vorsätzen nichts wird, so sollte man meiner Meinung nach den Fokus auf die Wünsche und Träume legen. Man sollte sich ein paar von ihnen herauspicken und versuchen, sie umzusetzen. Wenn das am Ende nicht klappt, dann hat man es zumindest versucht. Und wenn es klappt - umso besser!
Was das Potter-Jahr 2012 angeht, habe ich letztens festgestellt, dass es global betrachtet tatsächlich das erste Jahr seit 1995 ist, in dem weder ein Harry Potter - Buch oder - Film erschienen ist, noch fürs kommende Jahr in Aussicht stand. Aber trotzdem, nach fünfzehn Jahren voll mit HP lebt diese Reihe in so vielen Herzen weiter, dass sie einfach schon allgegenwärtig geworden ist! :)
»Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.«
In diesem Sinne wünsche ich euch ein fröhliches, glückliches und erfülltes Jahr 2013!
Freitag, 28. Dezember 2012
Happy Birthday, Maggie Smith!
Heute hat eine ganz wunderbare Frau Geburtstag: Dame Maggie Smith, welche in der Harry Potter - Reihe die Rolle der Professor McGonagall gespielt hat, feiert ihren 78. Geburtstag!!
Dank den HP-Filmen und der Tatsache, dass sie meine Lieblingsrolle aus der ganzen Reihe spielt, ist Maggie heute meine absolute Lieblingsschauspielerin. Eigentlich bin ich weniger auf einzelne Schauspieler fixiert, als dass ich viel mehr auf Inhalte von Filmen achte, aber Maggie ist da einfach eine Ausnahme. Ihre geniale Schauspielkunst und ihr wahnsinnig sympatisches Wesen haben mich überzeugt, und so ist sie tatsächlich die erste und eine der sehr wenigen SchauspielerInnen, bei der ich konkret geschaut habe, was sie sonst noch für Filme gemacht hat und mir auch einige dieser Filme gekauft habe. Empfehlenswert sind zB der Fantasyfilm "From Time To Time", die Komödie "Mord im Pfarrhaus" oder auch "Best Exotic Marigold Hotel", welcher im Frühling diesen Jahres in die Kinos kam. Maggie zaubert einfach in jeder Rolle ein Lächeln auf mein Gesicht! Und im Januar kommt ihr neuster Film "Quartet", da freue mich mich auch schon seeehr drauf! Uuuund, nicht zu vergessen, die momentan weltweit gefeierte Serie "Downton Abbey", in welcher Maggie die Dowager Countess of Grantham spielt ... wie dem auch sei: ALLES GUTE, MAGGIE!
Dank den HP-Filmen und der Tatsache, dass sie meine Lieblingsrolle aus der ganzen Reihe spielt, ist Maggie heute meine absolute Lieblingsschauspielerin. Eigentlich bin ich weniger auf einzelne Schauspieler fixiert, als dass ich viel mehr auf Inhalte von Filmen achte, aber Maggie ist da einfach eine Ausnahme. Ihre geniale Schauspielkunst und ihr wahnsinnig sympatisches Wesen haben mich überzeugt, und so ist sie tatsächlich die erste und eine der sehr wenigen SchauspielerInnen, bei der ich konkret geschaut habe, was sie sonst noch für Filme gemacht hat und mir auch einige dieser Filme gekauft habe. Empfehlenswert sind zB der Fantasyfilm "From Time To Time", die Komödie "Mord im Pfarrhaus" oder auch "Best Exotic Marigold Hotel", welcher im Frühling diesen Jahres in die Kinos kam. Maggie zaubert einfach in jeder Rolle ein Lächeln auf mein Gesicht! Und im Januar kommt ihr neuster Film "Quartet", da freue mich mich auch schon seeehr drauf! Uuuund, nicht zu vergessen, die momentan weltweit gefeierte Serie "Downton Abbey", in welcher Maggie die Dowager Countess of Grantham spielt ... wie dem auch sei: ALLES GUTE, MAGGIE!
Montag, 24. Dezember 2012
Adventskalender: Törchen 24
Der wohl schönste Tag des Jahres ist gekommen - Heiligabend! Ich wünsche euch allen ein schönes, glückliches und besinnliches Weihnachtsfest - und präsentiere euch zum Abschluss die Geschichte Godric's Hollow, welche ich ebenfalls mit meiner guten Freundin Minerva zusammen geschrieben habe. Von all den Geschichten und Texten rund um Harry Potter, die ich alleine und gemeinsam mit Minerva geschrieben habe, ist das hier einer meiner liebsten! Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere Buchleser: Heute vor genau fünfzehn Jahren haben Harry und Hermine erstmals Harrys Geburtsort Godric's Hollow besucht! In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!
Godric's Hollow
Die folgenden Geschichten widmen sich einem Ort, der so voller Zauber ist, dass er für das Fest der Liebe wie geschaffen scheint.
24. Dezember 1980
Rings um den Platz hingen bunte Lichterketten und in der Mitte stand etwas wie ein Kriegerdenkmal halb verborgen hinter einem windzerzausten Weihnachtsbaum. Es gab ein paar Läden, ein Postamt, einen Pub und eine kleine Kirche, deren Buntglasfenster wie glänzende Edelsteine über den Platz leuchteten. Die Tür des Pubs ging kurz auf, und ein wenig Gelächter und Popmusik drang heraus; dann wurde in der kleinen Kirche ein Weihnachtslied angestimmt.
Wie aus dem Nichts erschien bei den ersten Takten des Liedes eine schlanke, hoch gewachsene Gestalt, direkt neben dem schneebedeckten Kriegerdenkmal. Im spärlichen Schein der Lichterketten war nur ihr Umriss auszumachen. Die Gestalt blickte sich um. Sie schien auf jemanden zu warten.
Sekunden später tauchte ein zweiter Umriss direkt neben ihr auf, genauso lautlos und ebenfalls hoch gewachsen.
„Guten Abend, Minerva“, sagte die erste Gestalt.
„Schön, dich zu sehen, Albus.“, erwiderte die zweite. „Hast du es?“
Albus nickte. „Gehen wir.“
Und die beiden setzten sich in Bewegung, verließen den Platz und bogen in die kleine Hauptstraße ein. Sie gingen einige Minuten mit gedämpften Schritten durch den frisch gefallenen Schnee, ehe sie schließlich vor dem letzten Haus in der Straße halt machten. Albus hielt das niedrige Gartentor für Minerva auf und die beiden schritten einen schmalen Weg entlang zur Eingangstür. Er zog ein fein säuberlich verpacktes Päckchen aus einer seiner unzähligen Taschen und legte es vor die Eingangstür. Minerva zückte einen dünnen Zauberstab, murmelte einige Worte und das Päckchen begann, von innen heraus zu leuchten. Nun waren darauf Worte in einer verschnörkelten, aber klaren Handschrift zu erkennen: 'Für Harry, zu seinem ersten Weihnachtsfest.'
„Das war’s“, murmelte Minerva und die beiden gingen zurück zur Straße. „Wieder nach Hogwarts?“
„Du kannst schon mal apparieren. Ich komme dann nach.“
Einige Minuten später durchschritt Albus das Schmiedeeiserne Tor zum kleinen Friedhof hinter der Kirche. Er wandte sich nach rechts und blieb von einem kleinen Grab stehen. Mit seinem Zauberstab zeichnete er einen Kreis in die Luft und ein herrlicher Kranz erschien unter dem Grabsein.
„Ein frohes Weihnachtsfest, Ariana“, murmelte Albus und verschwand so leise, wie er gekommen war.
Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
[Mt 6, 21]
Diesen Grabspruch hat Dumbledore für Ariana ausgesucht. Ist es ein Zufall, dass er gerade an Weihnachten seine Bedeutung offenbart? Dass Albus und seine Schwester am heiligen Abend wieder zueinander finden?
Reisen wir nun siebzehn Jahre weiter, als Harry Potter in seine Heimat zurückkehrt, um den Geist der Weihnacht zu empfangen als das Größte aller Geschenke.
24. Dezember 1997
Der Schnee war zusammengepresst, und er war hart und rutschig geworden, wo den ganzen Tag lang Menschen darüber gelaufen waren. Leute aus dem Dorf kreuzten ihren Weg, für einen Moment angestrahlt von den Straßenlaternen.
„Harry, ich glaub, es ist Heiligabend!“, sagte Hermine. „Sie … sie sind wohl dort, oder? Deine Mum und dein Dad? Ich kann den Friedhof sehen.“
Harry spürte, wie etwas in ihm bebte, das mehr als Aufregung war, eher Furcht. Am Eingang zum Friedhof war ein kleines Schwingtor. Hermine drückte es so leise wie möglich auf und sie gingen hindurch.
„Harry, sie sind hier … hier ist es.“
Der Grabstein war aus weißem Marmor, und so war er leicht zu lesen, denn er schien in der Dunkelheit zu leuchten.
James Potter, geboren am 27. März 1960, gestorben am 31. Oktober 1981
Lily Potter, geboren am 30. Januar 1960, gestorben am 31. Oktober 1981
Der letzte Feind, der zerstört werden wird, ist der Tod.
Hermine hob ihren Zauberstab, zog einen Kreis durch die Luft, und vor ihnen erblühte ein Kranz aus Christrosen. Harry fing ihn auf und legte ihn auf das Grab seiner Eltern. Harry wollte gehen. Er glaubte nicht, es einen Moment länger hier auszuhalten. Er legte seinen Arm um Hermines Schultern, und sie schlang ihren um seine Hüfte, und so wandten sie sich schweigend ab und gingen durch den Schnee davon.
[Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, S. 332ff]
Der letzte Feind, der zerstört werden wird, ist der Tod.
[1.Kor 15,26]
Dieser Grabspruch ziert die letzte Ruhestätte von Lily und James. Ist es ein Zufall, dass Harry gerade an Weihnachten auf diesen Spruch stößt, der eine so tiefe Bedeutung für ihn hat? Zufall, dass er gerade an Weihnachten wieder nach Hause findet? Ist es auch Zufall, dass er nur Monate später die Prophezeiung des Grabspruchs erfüllt und seinen Frieden findet? Alles war gut. Die Narbe hatte ihn seit neunzehn Jahren nicht geschmerzt. Zufall, dass die Liebe am Ende siegt? Dass sie es immer getan hat? Alles war gut. Und war es ein Zufall, dass Harry in jener kalten Winternacht in Godric’s Hollow auf dem Friedhof bei der kleinen Kapelle, deren Buntglasfenster wie glänzende Edelsteine über den Platz leuchteten, nach Hause fand?
In siebzehn Jahren kann viel geschehen. In Harrys Leben ist viel zu viel geschehen, um es begreifen zu können. Und auch in Dumbledores Leben ist viel geschehen, am Ende blickte er sogar dem Tod ins Auge.
Und doch, eine Sache ist dieselbe geblieben. Godric's Hollow blieb ein Ort, an dem Trauer und Hoffnung Hand in Hand gehen. Vor allem am Weihnachtsabend.
Jedes Herz bindet sich an etwas, das es Zuhause nennt. An etwas, an jemanden. Und auch diejenigen, für die das Weihnachtsfest ein wenig Trauer bedeutet, sehen schließlich in Weihnachten ihre Lieben wieder. So ist es für Dumbledore, und so ist es für Harry, die in der Besinnung ihre Kraft finden. Denn Zuhause ist in jedem Herzen, und vollkommen, wenn dein Herz auch da ist, wo dein Schatz ist.
In siebzehn Jahren hat sich im beschaulichen Dorf Godric's Hollow nichts verändert. Dieselben Lichterketten, derselbe Baum, derselbe Pub. Derselbe Friedhof. Nach siebzehn Jahren kommt ein Waisenjunge dorthin zurück und findet dort sein Zuhause. Ein Stück Familie. Ein Stück Geborgenheit. Ein Stück Zauber.
Wir hoffen, dass auch ihr – wo immer ihr euch gerade befindet – an Weihnachten ein Stück Zauber findet und es in eurem Herzen tragen werdet. Ein Stück Zauber, ein Stück Geborgenheit, ein Stück Familie.

Rings um den Platz hingen bunte Lichterketten und in der Mitte stand etwas wie ein Kriegerdenkmal halb verborgen hinter einem windzerzausten Weihnachtsbaum. Es gab ein paar Läden, ein Postamt, einen Pub und eine kleine Kirche, deren Buntglasfenster wie glänzende Edelsteine über den Platz leuchteten. Die Tür des Pubs ging kurz auf, und ein wenig Gelächter und Popmusik drang heraus; dann wurde in der kleinen Kirche ein Weihnachtslied angestimmt.
Wie aus dem Nichts erschien bei den ersten Takten des Liedes eine schlanke, hoch gewachsene Gestalt, direkt neben dem schneebedeckten Kriegerdenkmal. Im spärlichen Schein der Lichterketten war nur ihr Umriss auszumachen. Die Gestalt blickte sich um. Sie schien auf jemanden zu warten.
Sekunden später tauchte ein zweiter Umriss direkt neben ihr auf, genauso lautlos und ebenfalls hoch gewachsen.
„Guten Abend, Minerva“, sagte die erste Gestalt.
„Schön, dich zu sehen, Albus.“, erwiderte die zweite. „Hast du es?“
Albus nickte. „Gehen wir.“
Und die beiden setzten sich in Bewegung, verließen den Platz und bogen in die kleine Hauptstraße ein. Sie gingen einige Minuten mit gedämpften Schritten durch den frisch gefallenen Schnee, ehe sie schließlich vor dem letzten Haus in der Straße halt machten. Albus hielt das niedrige Gartentor für Minerva auf und die beiden schritten einen schmalen Weg entlang zur Eingangstür. Er zog ein fein säuberlich verpacktes Päckchen aus einer seiner unzähligen Taschen und legte es vor die Eingangstür. Minerva zückte einen dünnen Zauberstab, murmelte einige Worte und das Päckchen begann, von innen heraus zu leuchten. Nun waren darauf Worte in einer verschnörkelten, aber klaren Handschrift zu erkennen: 'Für Harry, zu seinem ersten Weihnachtsfest.'
„Das war’s“, murmelte Minerva und die beiden gingen zurück zur Straße. „Wieder nach Hogwarts?“
„Du kannst schon mal apparieren. Ich komme dann nach.“
Einige Minuten später durchschritt Albus das Schmiedeeiserne Tor zum kleinen Friedhof hinter der Kirche. Er wandte sich nach rechts und blieb von einem kleinen Grab stehen. Mit seinem Zauberstab zeichnete er einen Kreis in die Luft und ein herrlicher Kranz erschien unter dem Grabsein.
„Ein frohes Weihnachtsfest, Ariana“, murmelte Albus und verschwand so leise, wie er gekommen war.
Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
[Mt 6, 21]
Diesen Grabspruch hat Dumbledore für Ariana ausgesucht. Ist es ein Zufall, dass er gerade an Weihnachten seine Bedeutung offenbart? Dass Albus und seine Schwester am heiligen Abend wieder zueinander finden?
Reisen wir nun siebzehn Jahre weiter, als Harry Potter in seine Heimat zurückkehrt, um den Geist der Weihnacht zu empfangen als das Größte aller Geschenke.
24. Dezember 1997
Der Schnee war zusammengepresst, und er war hart und rutschig geworden, wo den ganzen Tag lang Menschen darüber gelaufen waren. Leute aus dem Dorf kreuzten ihren Weg, für einen Moment angestrahlt von den Straßenlaternen.
„Harry, ich glaub, es ist Heiligabend!“, sagte Hermine. „Sie … sie sind wohl dort, oder? Deine Mum und dein Dad? Ich kann den Friedhof sehen.“
Harry spürte, wie etwas in ihm bebte, das mehr als Aufregung war, eher Furcht. Am Eingang zum Friedhof war ein kleines Schwingtor. Hermine drückte es so leise wie möglich auf und sie gingen hindurch.
„Harry, sie sind hier … hier ist es.“
Der Grabstein war aus weißem Marmor, und so war er leicht zu lesen, denn er schien in der Dunkelheit zu leuchten.
James Potter, geboren am 27. März 1960, gestorben am 31. Oktober 1981
Lily Potter, geboren am 30. Januar 1960, gestorben am 31. Oktober 1981
Der letzte Feind, der zerstört werden wird, ist der Tod.
Hermine hob ihren Zauberstab, zog einen Kreis durch die Luft, und vor ihnen erblühte ein Kranz aus Christrosen. Harry fing ihn auf und legte ihn auf das Grab seiner Eltern. Harry wollte gehen. Er glaubte nicht, es einen Moment länger hier auszuhalten. Er legte seinen Arm um Hermines Schultern, und sie schlang ihren um seine Hüfte, und so wandten sie sich schweigend ab und gingen durch den Schnee davon.
[Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, S. 332ff]
Der letzte Feind, der zerstört werden wird, ist der Tod.
[1.Kor 15,26]
Dieser Grabspruch ziert die letzte Ruhestätte von Lily und James. Ist es ein Zufall, dass Harry gerade an Weihnachten auf diesen Spruch stößt, der eine so tiefe Bedeutung für ihn hat? Zufall, dass er gerade an Weihnachten wieder nach Hause findet? Ist es auch Zufall, dass er nur Monate später die Prophezeiung des Grabspruchs erfüllt und seinen Frieden findet? Alles war gut. Die Narbe hatte ihn seit neunzehn Jahren nicht geschmerzt. Zufall, dass die Liebe am Ende siegt? Dass sie es immer getan hat? Alles war gut. Und war es ein Zufall, dass Harry in jener kalten Winternacht in Godric’s Hollow auf dem Friedhof bei der kleinen Kapelle, deren Buntglasfenster wie glänzende Edelsteine über den Platz leuchteten, nach Hause fand?
In siebzehn Jahren kann viel geschehen. In Harrys Leben ist viel zu viel geschehen, um es begreifen zu können. Und auch in Dumbledores Leben ist viel geschehen, am Ende blickte er sogar dem Tod ins Auge.
Und doch, eine Sache ist dieselbe geblieben. Godric's Hollow blieb ein Ort, an dem Trauer und Hoffnung Hand in Hand gehen. Vor allem am Weihnachtsabend.
Jedes Herz bindet sich an etwas, das es Zuhause nennt. An etwas, an jemanden. Und auch diejenigen, für die das Weihnachtsfest ein wenig Trauer bedeutet, sehen schließlich in Weihnachten ihre Lieben wieder. So ist es für Dumbledore, und so ist es für Harry, die in der Besinnung ihre Kraft finden. Denn Zuhause ist in jedem Herzen, und vollkommen, wenn dein Herz auch da ist, wo dein Schatz ist.
In siebzehn Jahren hat sich im beschaulichen Dorf Godric's Hollow nichts verändert. Dieselben Lichterketten, derselbe Baum, derselbe Pub. Derselbe Friedhof. Nach siebzehn Jahren kommt ein Waisenjunge dorthin zurück und findet dort sein Zuhause. Ein Stück Familie. Ein Stück Geborgenheit. Ein Stück Zauber.
Wir hoffen, dass auch ihr – wo immer ihr euch gerade befindet – an Weihnachten ein Stück Zauber findet und es in eurem Herzen tragen werdet. Ein Stück Zauber, ein Stück Geborgenheit, ein Stück Familie.
Sonntag, 23. Dezember 2012
Adventskalender: Törchen 23
Hinter dem heutigen Törchen verbirgt sich eine von mir selbst geschrieben Geschichte. Sie ist erst heute entstanden, also noch ganz neu. Hoffentlich gefällt sie euch ... :)
Weihnachten.
Es war jener kalte und harte Winter des Jahres neunzehnhundertdreiundachzig. Die Leute sprachen noch Jahre später ehrfürchtig darüber. Der Schneefall setzte bereits Ende September ein und mit jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat zog sich der eisige Klammergriff fester um das Dorf Hogsmeade und das darüber thronende Schloss Hogwarts. Was einige zunächst als Pracht und Schönheit der Natur empfanden, wurde schnell zum Fluch. Zum weißen Fluch, wie einige damals sagten. Die Schüler hatten wir bereits zwei Wochen früher in die Weihnachtsferien geschickt, denn auch die Schneeschutzzauber des Hogwarts-Expresses hatten ihre Grenzen und ich wollte nicht, dass sie alle über Weihnachten im Schloss festsitzen.
Es war jener kalte und harte Winter des Jahres neunzehnhundertdreiundachzig. Die Leute sprachen noch Jahre später ehrfürchtig darüber. Der Schneefall setzte bereits Ende September ein und mit jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat zog sich der eisige Klammergriff fester um das Dorf Hogsmeade und das darüber thronende Schloss Hogwarts. Was einige zunächst als Pracht und Schönheit der Natur empfanden, wurde schnell zum Fluch. Zum weißen Fluch, wie einige damals sagten. Die Schüler hatten wir bereits zwei Wochen früher in die Weihnachtsferien geschickt, denn auch die Schneeschutzzauber des Hogwarts-Expresses hatten ihre Grenzen und ich wollte nicht, dass sie alle über Weihnachten im Schloss festsitzen.
Eine
Woche vor Weihnachten schließlich bat ich die Bewohner von
Hogsmeade, hoch ins Schloss zu ziehen. Aufgrund des verfrühten
Schneefalls hatte kaum jemand genug Holz für den Winter gesammelt
und die dicken Steinwände der Schule boten einen besseren Schutz,
als es die dünnen Holzhäuser im Dorf taten. Fast alle Dorfbewohner
nahmen dankbar an, selbst mein Bruder Aberforth, wenn auch unter
einigem Murren.
Tagsüber
hielten sich die meisten von uns nun in der Großen Halle auf, wo ein
warmes Kaminfeuer flackerte und provisorische Schlaflager aufgebaut
waren. Die Stimmung war niedergeschlagen, bei Lehrern gleichsam wie
bei Dorfbewohnern. Lediglich der eine, große Weihnachtsbaum, welcher
in der Mitte der Halle stand, vermochte die Menschen ein wenig
aufzuheitern. Hagrid hatte es sich nicht nehmen lassen, hinaus in den
meterhohen Schnee zu stapfen und zumindest einen einzigen
Weihnachtsbaum zu fällen und aufzustellen. Die Kollegen rund um
Professor Flitwick statteten den Baum mit allem erdenklichen Schmuck
und Lichtern aus, und ich kann wohl mit Recht behaupten, dass es der
prächtigste Weihnachtsbaum war, den die Schule je gesehen hatte. Mit
seinen vielen hundert Lichtern und den goldenen und roten Kugeln
wurde der Baum für die Schlossbewohner eine Art Leuchtfeuer der
Hoffnung in der erdrückenden Dunkelheit, welche sich mit den
Schneemassen über die Gemüter gelegt hatte.
So
harrten sie nun alle aus, Dorfbewohner und Lehrer gleichermaßen und
hofften, das kommende Weihnachtsfest und den Winter heil zu
überstehen. Auch die Vorräte der Schule würden irgendwann zur
Neige gehen. Meine größte Sorge galten zu dieser Zeit aber eher der
einzigen Person, welche meiner Einladung auf das Schloss nicht
gefolgt war.
Für
Minerva McGonagall war Elphinstone Urquart der wichtigste Mensch in
ihrem Leben gewesen. Seit ihrer Heirat drei Jahre zuvor hatten die
beiden vielleicht nicht die ganz große Liebe, dafür aber die
innigste Freundschaft entwickelt, die mir je untergekommen ist.
Elphinstones Tod, welcher gut einen Monat zurücklag, hatte Minerva
in ein tiefes Loch stürzen lassen, und der verfrühte Ferienbeginn
hatte sie noch darin bestärkt, sich immer weiter zurückzuziehen und
in stiller Trauer allein in ihrem Haus am Rande von Hogsmeade zu
bleiben.
Es
war inzwischen eine Woche her, dass ich Minerva gesehen hatte, und
ich konnte nicht weiter tatenlos im Schloss ausharren. Ich machte
mich, unter vielen ungläubigen Blicken, aber auch bekräftigenden
Zurufen, auf, sie zu suchen. Dichtes Schneegestöber schlug mir
entgegen, als ich das Schlossportal öffnete. Den meterhohen Schnee
zu durchqueren war zugegeben eine Herausforderung, aber ich kenne da
den einen oder anderen nützlichen Zauber und kam schließlich auf
der Hauptstaße des verlassenen Dorfes an. Ganz am Ende bog ich nach
links und ging direkt auf das kleine, gemütliche Haus zu, an dessen
Tür immer noch ein Schild mit der Aufschrift Urquard &
McGonagall hing. Mein Klopfen blieb ohne Reaktion, also ging ich
hinein. In der Hütte war es kaum wärmer als draußen; das
Kaminfeuer schien schon vor Stunden erloschen zu sein. Mein Blick
fiel auf die Hintertür, welche einen Spalt weit offen stand, sodass
der Schnee sich bereits einen Weg hinein gesucht hatte. Ich ging dort
hinaus. Eine Spur, zweifellos von Minerva, führte nach links, am
Rande des Verbotenen Waldes entlang. Ich hatte eine Ahnung, wo
Minerva sein könnte.
Ich
folgte der Spur und erreichte schließlich den kleinen Friedhof
zwischen Waldrand und Kapelle. Direkt in der ersten Reihe kauerte
eine Gestalt; zitternd, frierend, schluchzend. Langsam ging ich auf
sie zu.
»Minerva?«
Das
Schluchzen verstummte und Minerva McGonagall blickte auf. Tränen
glitzerten auf ihren Wangen und mischten sich mit den Flocken des
anhaltenden Schneegestörbers. »A – Albus? Was machst du hier?«
»Ich
habe mir Sorgen um dich gemacht. Du solltest nicht alleine hier
draußen in der Kälte ausharren.«
»Du
hättest nicht herkommen sollen. Ich möchte nicht unter Menschen
sein.« Ihre Stimme hatte einen kühlen Ton angenommen.
»Glaubst
du wirklich, dass es in Elphinstones Sinne gewesen wäre, wenn du vor
seinem Grab erfrierst, Minerva?« Bei der Erwähnung des Namens
zuckte sie leicht zusammen.
»Ich
– ich kann ihn doch nicht hier draußen im Stich lassen«, sagte
sie schwach.
»Es
spielt keine Rolle, wo du dich befindest. Alles was zählt ist, dass
wir diejenigen, die wir lieben, in unseren Herzen tragen. Und du
trägst ihn in deinem Herzen, Minerva. Er weiß das. Auch, wenn du
nicht an seinem Grab bist. Ich bitte dich, komm mit mir aufs Schloss.
Niemand sollte Weihnachten in Einsamkeit verbringen.«
Endlich
rappelte sie sich auf. Sie versuchte, die Tränen wegzublinzeln.
»Meinst du wirklich, dass ...«
»Ja,
ganz sicher. Und nun komm, sonst bringst du dich noch ernsthaft in
Gefahr!«
Ich
ließ keinen Widerstand mehr zu und langsamen Schrittes gingen wir
gemeinsam hinauf zum Schloss. Am Portal wurden wir bereits von
vielen, aufgeregten Dorfbewohnern empfangen. Sie alle schienen
glücklich, dass Minerva wohlbehalten im Schloss angekommen war. Und
selbst Minerva brachte ein schwaches Lächeln ob der Fürsorge
zustande, die ihr entgegengebracht wurde. Einige Minuten später, als
sich der Trubel etwas gelegt hatte, sah ich sie alleine, aber immer
noch mit einem leisen Lächeln auf den Lippen vor einem der weiten
Fenster der Großen Halle stehen. Langsam trat ich neben sie.
»Sieh
doch. Elphin hat mir ein Zeichen geschickt«, flüsterte sie
ehrfürchtig. Ich war schon im Begriff, zu fragen, wie sie das
meinte, als mein Blick dem ihren folgte: Es hatte aufgehört zu
schneien. Die Wolkendecke, welche seit Monaten verschlossen war,
begann bereits, aufzureißen; ein großer Stern schien hell vom
Himmel herab und spiegelte sich in Minervas grünen Augen wieder.
Immer
mehr Leute kamen herbei und folgten unseren Blicken. Ein glückliches
Murmeln hob an. Das Ende des Schneefalls erschien uns allen wie ein
wahres Wunder.
»Ein
Wunder der Weihnacht«, vollendete Minerva meinen Gedanken. »Frohe
Weihnachten, Elphin. Frohe Weihnachten, Albus.«
Rückblickend
muss ich sagen, dass jenes Weihnachtsfest im Jahr
neunzehnhunderdreiundachzig eins der schönsten war, die ich auf
Hogwarts erleben durfte. Wir waren immer noch eingeschneit, und der
Schnee blieb auch nach Weihnachten noch wochenlang liegen, aber das
Ende des Schneefalls hatte die Menschen bestärkt, hatte ihnen die
Hoffnung gegeben, dass der weiße Fluch doch zu bezwingen war.
Wir
alle versammelten uns um den prächtigen Weihnachtsbaum und ließen
uns von seinem Glanz und unserer Gegenseitigen Freude verzaubern.
»Frohe Weihnachten, Minerva.«
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Adventskalender: Törchen 19
Heute hab ich wieder etwas besonders Tolles für euch: Der folgende Text - nennen wir ihn mal eine FanFiction - ist zusammen mit meiner guten Freundin Minerva entstanden (mit ihr habe ich auch schon die "Memento Mori"-Geschichte vom 17. November geschrieben). Er handelt - wie könnte es anders sein - von Weihnachten, und vom sprichwörtlichen Geist, der hoffentlich einen jeden von uns zum Fest der Liebe erreichen sollte. Viel Spaß beim Lesen! :)
Der Geist der Weihnacht
Albus lächelte und ließ mit einem raschen Wischen der Hand die Kerzen in seinem Büro aufflammen. Die Tannengirlanden, die sich über die Wände rankten, gaben dem Raum einen angenehm warmen Farbton und dufteten nach Weihnachten. Mit einem Glucksen griff er in eine Schale mit Brausebonbons und ließ sich leise summend in seinen gemütlichen Sessel fallen.
»Können Sie nicht leiser singen?«, schnarrte eine Stimme aus dem Portrait an der Wand.
»Phineas, die Weihnachtsmütze steht Ihnen wirklich ausgezeichnet«, antwortete Dumbledore vergnügt, ohne auf die Unverschämtheit einzugehen. Phineas Nigellus rümpfte beleidigt die Nase und verschwand ohne ein weiteres Wort aus seinem Rahmen.
Albus aber nahm fröhlich eine Feder zur Hand und schrieb ein paar Zeilen auf ein neues Blatt Pergament. Dann stand er auf, öffnete das Fenster und wartete, bis ein grauer Waldkauz auf dem Fensterbrett gelandet war.
»Du weißt, was du zu tun hast«, sagte er und gab dem Vogel einen Umschlag in den Schnabel, in den er den Zettel gesteckt hatte. »Ich erwarte Minerva in einer Stunde in der Eingangshalle. Hoffentlich gibt es Lakritzschnappern zum Fest.«
Der Waldkauz nickte unmerklich und flog hinaus. Albus sah ihm gedankenverloren nach, während sich unten auf dem Hof die Schüler eine wilde Schneeballschlacht lieferten. In der Ferne ging bereits die Sonne unter und tauchte den Himmel in ein warmes Rosa.
»Es gibt nur eins, was ich mir zu Weihnachten wünsche…«
Und seufzend sank er wieder in seinen Sessel.
Minerva McGonagall saß hochkonzentriert vor einem Stapel Hausaufgaben und murmelte missmutig vor sich hin. Die Aufsätze der Fünftklässler waren nicht das, was sie sich zu Weihnachten vorstellte.
»Wie kann man denn einen Raben mit einer Ratte verwechseln?«
Ein Flattern ließ sie aufhorchen. Ein Waldkauz landete mit einem Brief im Schnabel auf ihrem Schreibtisch. Sie lächelte, als sie die Handschrift erkannte, und legte die Aufsätze beiseite. Schließlich war Weihnachten. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabs flogen die Pergamente in einen Schrank. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass sie ihren dicken, schottengemusterten Umhang übergeworfen hatte, trat sie auf den Korridor und machte sich auf den Weg nach draußen. Bei dem herrlichen Schnee brauchte sie einen Spaziergang.
Im letzten Schein der Sonne ging sie nachdenklich in die eisige Kälte hinaus. Der frische Wind tat ihr gut und vertrieb die drögen Gedanken.
Sie versuchte, sich möglichst unauffällig durch die von den Weasley-Zwillingen angeführte Menge zu schlängeln, als ihr plötzlich von hinten ein Schneeball den Hut vom Kopf fegte. Schneller als wohl irgendjemand gucken konnte, wirbelte sie herum und setzte zur Gegenwehr an. Ehe sie sich versah, war Minerva McGonagall Teil der jährlichen großen Schneeballschlacht von Hogwarts geworden.
Eine halbe Stunde später sank sie erschöpft zu Boden. Die Creevey-Brüder hatten ihr den Rest gegeben. Lächelnd sah sie die Schlosswand hinauf und bemerkte gerade noch aus dem Augenwinkel, wie ein langer silberner Bart aus Dumbledores Fenster verschwand.
Sie sah hinüber zu Harry Potter, der mit Hermine Granger und Ron Weasley hinter einem Schutzwall hockte und unbeschwert lachte. Ob er wohl jemals ein richtiges Weihnachten erlebt hatte, bevor er nach Hogwarts gekommen war? Wahrscheinlich nicht. Diese furchtbaren Muggel! Dumbledore sorgte sich sehr um den Jungen, das wusste sie. Aber seine Eltern würde er niemals wieder zum Leben erwecken können.

Zur selben Zeit, hunderte Kilometer entfernt, deckte Vernon Dursley im Essezimmer vom Ligusterweg Nummer 4 leise summend den Tisch. Bald würde Petunias großartiger Weihnachtsbraten fertig sein. Ein herrlich normales Weihnachten stand bevor: Die Familie im Haus, ein Festmahl am Abend und draußen hatte es den ganzen Tag geschneit.
In einer Ecke des Zimmers lief der Fernseher, die Nachrichten gingen gerade zu Ende.
»Und zum Schluss noch diese Meldung«, schloss der Nachrichtensprecher. »Am frühen Nachmittag wurde über London ein riesiger Schwarm Eulen gesichtet, offenbar mit je einem Paket in der Kralle. Hat die Post etwa neue Aushilfskräfte gefunden?«, witzelte er. »Wie dem auch sei, ein frohes Weihnachtsfest an Sie alle!«
»EULEN!«, rief Onkel Vernon, stapfte zum Fernseher und hämmerte mit der Faust so fest auf den Ausknopf, dass dieser zerbrach. »Dieses Pack wird mir mein ganz normales Weihnachtsfest nicht kaputt machen, oh nein, das wird es nicht...«, murmelte er vor sich hin. Er blickte auf und sah Petunia mit geschürzten Lippen in der Tür stehen. »Am besten, du fegst nochmal den Gehweg, Vernon, sonst könnte sich noch jemand beschweren«, rief sie nur und ging wieder in die Küche, wo der Braten im Ofen brutzelte.
Arme Petunia, dachte Vernon. Sowas erinnerte sie immer an ihre nichtsnutzige Schwester und all den Ärger, den sie durch sie am Hals hatten.
Er stapfte hinaus, schnappte sich den Besen, der neben der Tür stand und begann, zu fegen. Es war schon fast dunkel, aber Petunia hatte ganz recht - was würden bloß die Nachbarn sagen, wenn jemand auf dem Gehweg ausrutschte und er plötzlich eine Klage am Hals hatte? Nicht auszudenken.
Petunia Dursley stand in ihrer auf Hochglanz polierten Küche und starrte in den Ofen. Doch eigentlich sah sie gar nicht den Weihnachtsbraten vor sich, sondern ein junges Mädchen mit langen roten Haaren und grünen Augen. In ihrem Kopf hallte eine längst vergangene Stimme wider. ‚Eulen, Petunia! Jeden Morgen kommt die Post mit Schwärmen von Eulen, ist das nicht großartig?‘
Es wurde nicht besser. Nach all den Jahren hörte Petunia die Stimme immer noch, die mit Begeisterung von einer Welt sprach, die ihr auf ewig verschlossen geblieben war. Die Stimme kam aus einem früheren Leben, mit dem sie längst abgeschlossen hatte, das sie einfach nur vergessen wollte. Und zugleich ...
... sehnte sich Petunia nach dieser Stimme. Nach Lilys Stimme. Sie hatte nie aufgehört, ihre Schwester zu lieben, wie oft sie auch dagegen angekämpft hatte. An Weihnachten wurde ihr das ganz besonders bewusst. Jahr für Jahr fraß der Gedanke an ihre Schwester ein Loch in das Bild von Petunias perfekter Familie. Mehr und mehr schien ihr ganz gewöhnliches Leben einer Lüge gleich zu kommen. Und von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer...
»NEIN!« Mit einem Aufschrei verpasste sich Petunia eine schallende Ohrfeige. Diese Strafe hatte sie verdient. Ihre Schwester war tot und das war auch gut so. Hektisch wandte sie sich dem Herd zu, auf dem die Bratensoße in einem Topf vor sich hin blubberte. Sie rührte mehrmals in der Soße herum. Plötzlich wurde ihr bewusst, wie warm es hier drinnen war. Sie ging zum Fenster und riss es auf. Eiskalte Luft schlug ihr entgegen und sie atmete ein paar Mal tief durch.
»Petunia! Alles in Ordnung?“ Vernon trat, mit einer Schneeschaufel in der Hand, in ihr Blickfeld. »Geht’s dir nicht gut?«
Einen Moment lang fehlten Petunia die Worte, ehe sie sich besann und lächelte. »Alles in bester Ordnung, Vernon. Der Weihnachtsbraten wird perfekt!«
Arabella Figg schürzte amüsiert die Lippen. Sie glaubte nicht, dass allein der Weihnachtsbraten Petunia Dursley beschäftigte. Vielleicht war ihr Herz doch zu gut für ihren groben Mann. Leise summend ging sie an Haus Nummer 4 im Ligusterweg vorbei und warf dem Ehepaar Dursley flüchtig einen Blick zu.
»Was gibt’s denn da zu gucken?«, grunzte Vernon. Sie beachtete ihn nicht, sondern schwang munter ihr altes Einkaufsnetz voller Katzenfutter hin und her. Zu Hause warteten ihre Lieblinge hungrig auf sie. Sie wussten nicht, dass es Weihnachten war, woher auch? Den ganzen Tag schliefen sie auf dem Sofa oder vor dem Kamin und freuten sich über alles, was sich bewegte.
Leise seufzend schloss Arabella ihre Haustür auf. Ihre gute Laune war verflogen und eine bedrückende Schwere legte sich mit jedem Atemzug stärker auf ihr Herz. Der Potter-Junge tat ihr leid. Sei ganzes Leben bei dieser Familie, kein Wunder, dass er an Weihnachten lieber in der Schule blieb. Entschlossen griff sie in die Schublade neben dem Kühlschrank und zog eine Tafel Schokolade hervor. Vielleicht würde sich der Junge darüber freuen. Als hätte er es geahnt, landete ein grauer Steinkauz auf ihrer Fensterbank und streckte sein Bein aus, sodass sie das kleine Päckchen daran befestigen konnte.
»Bring das Harry. Ich weiß, du kannst nicht sprechen, aber sag ihm frohe Weihnachten von mir.«
Der Kauz krächzte laut und schwang sich in die Luft, während die alte Dame sich in einen Sessel vorm Feuer sinken ließ. Eine getigerte Katze sprang ihr auf den Schoß und sie kraulte sie gedankenverloren. Ein weiteres einsames Weihnachtsfest mit ihren Katzen. Ein weiteres Jahr vergangen, ohne dass sich etwas verändert hatte. Dieselbe Straße, dieselben Menschen, dieselbe Verbitterung. Was war das nur für eine Welt. Und doch, dieses Fest hatte etwas magisches an sich.
Eine Weile saß sie dort, dann schob sie die Katze sanft von ihrem Schoß, um sich einen Tee zu kochen. Diese miaute protestierend und sprang beleidigt auf den Kaminsims.

Auch in Hogwarts saß eine Katze auf dem Kaminsims im Büro von Minerva McGonagall. Sie hatte ein quadratisches Muster um die Augen. Die Wärme des Feuers schien ihr zu gefallen. In der Ecke läutete eine eicherne Standuhr sieben Mal. Blitzschnell erhob die Katze sich und sprang vom Kaminsims. Leichtfüßig landete Minerva McGonagall in Mitten ihres Büros auf den Füßen. Sie trug einen dunkelroten Umhang mit aufgestickten, goldenen Löwen auf den Ärmeln. Das Haar hatte sie wie üblich zu einem eleganten Knoten zusammengebunden.
»Zeit zu gehen«, murmelte sie, trat auf den Flur hinaus und ging in Richtung Eingangshalle. Und dort, am Fuße der großen Marmortreppe, deren Geländer wie üblich mit gewundenen Stechpalmenzweigen umrankt war, stand Albus Dumbledore in einem mitternachtsblauen Umhang mit großen, gelben Sternen darauf.
»Minerva«, begrüßte er sie mit einem Lächeln. »Schön, dich zu sehen.«
»Guten Abend, Albus«, antwortete sie und spürte, dass auch ihr ein Lächeln aufs Gesicht trat.
Seite an Seite durchschritten sie das Tor zur Großen Halle. In der Mitte stand ein einzelner, langer Tisch, gedeckt für zwei dutzend Personen, voll beladen mit den herrlichsten Speisen, die Minerva sich vorstellen konnte. Von der Decke rieselte künstlicher Schnee langsam herab und verschwand wieder, zentimeter bevor er den Boden berühren konnte. An den Seiten standen die üblichen zwölf Weihnachtsbäume, von denen einer prächtiger Funkelte als der andere.
Noch war niemand außer ihnen da. Die beiden setzen sich in die Mitte der Tafel und Minerva blickte durch eins der großen Fenster nach draußen. Auch dort rieselte der Schnee. Unwillkürlich kam ihr die Schneeballschlacht vom Nachmittag in den Sinn und erneut musste sie lächeln. Noch nie zuvor hatte sie bei so etwas mitgemacht. Wie sehr der Zauber dieses Festes einen Menschen doch verändern konnte. Ob man nun wollte oder nicht – an Weihnachten wurde man eben zu seinem Glück gezwungen.
»Frohe Weihnachten, Albus.«
»Frohe Weihnachten, Minerva.«
»Phineas, die Weihnachtsmütze steht Ihnen wirklich ausgezeichnet«, antwortete Dumbledore vergnügt, ohne auf die Unverschämtheit einzugehen. Phineas Nigellus rümpfte beleidigt die Nase und verschwand ohne ein weiteres Wort aus seinem Rahmen.
Albus aber nahm fröhlich eine Feder zur Hand und schrieb ein paar Zeilen auf ein neues Blatt Pergament. Dann stand er auf, öffnete das Fenster und wartete, bis ein grauer Waldkauz auf dem Fensterbrett gelandet war.
»Du weißt, was du zu tun hast«, sagte er und gab dem Vogel einen Umschlag in den Schnabel, in den er den Zettel gesteckt hatte. »Ich erwarte Minerva in einer Stunde in der Eingangshalle. Hoffentlich gibt es Lakritzschnappern zum Fest.«
Der Waldkauz nickte unmerklich und flog hinaus. Albus sah ihm gedankenverloren nach, während sich unten auf dem Hof die Schüler eine wilde Schneeballschlacht lieferten. In der Ferne ging bereits die Sonne unter und tauchte den Himmel in ein warmes Rosa.
»Es gibt nur eins, was ich mir zu Weihnachten wünsche…«
Und seufzend sank er wieder in seinen Sessel.
Minerva McGonagall saß hochkonzentriert vor einem Stapel Hausaufgaben und murmelte missmutig vor sich hin. Die Aufsätze der Fünftklässler waren nicht das, was sie sich zu Weihnachten vorstellte.
»Wie kann man denn einen Raben mit einer Ratte verwechseln?«
Ein Flattern ließ sie aufhorchen. Ein Waldkauz landete mit einem Brief im Schnabel auf ihrem Schreibtisch. Sie lächelte, als sie die Handschrift erkannte, und legte die Aufsätze beiseite. Schließlich war Weihnachten. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabs flogen die Pergamente in einen Schrank. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass sie ihren dicken, schottengemusterten Umhang übergeworfen hatte, trat sie auf den Korridor und machte sich auf den Weg nach draußen. Bei dem herrlichen Schnee brauchte sie einen Spaziergang.
Im letzten Schein der Sonne ging sie nachdenklich in die eisige Kälte hinaus. Der frische Wind tat ihr gut und vertrieb die drögen Gedanken.
Sie versuchte, sich möglichst unauffällig durch die von den Weasley-Zwillingen angeführte Menge zu schlängeln, als ihr plötzlich von hinten ein Schneeball den Hut vom Kopf fegte. Schneller als wohl irgendjemand gucken konnte, wirbelte sie herum und setzte zur Gegenwehr an. Ehe sie sich versah, war Minerva McGonagall Teil der jährlichen großen Schneeballschlacht von Hogwarts geworden.
Eine halbe Stunde später sank sie erschöpft zu Boden. Die Creevey-Brüder hatten ihr den Rest gegeben. Lächelnd sah sie die Schlosswand hinauf und bemerkte gerade noch aus dem Augenwinkel, wie ein langer silberner Bart aus Dumbledores Fenster verschwand.
Sie sah hinüber zu Harry Potter, der mit Hermine Granger und Ron Weasley hinter einem Schutzwall hockte und unbeschwert lachte. Ob er wohl jemals ein richtiges Weihnachten erlebt hatte, bevor er nach Hogwarts gekommen war? Wahrscheinlich nicht. Diese furchtbaren Muggel! Dumbledore sorgte sich sehr um den Jungen, das wusste sie. Aber seine Eltern würde er niemals wieder zum Leben erwecken können.
Zur selben Zeit, hunderte Kilometer entfernt, deckte Vernon Dursley im Essezimmer vom Ligusterweg Nummer 4 leise summend den Tisch. Bald würde Petunias großartiger Weihnachtsbraten fertig sein. Ein herrlich normales Weihnachten stand bevor: Die Familie im Haus, ein Festmahl am Abend und draußen hatte es den ganzen Tag geschneit.
In einer Ecke des Zimmers lief der Fernseher, die Nachrichten gingen gerade zu Ende.
»Und zum Schluss noch diese Meldung«, schloss der Nachrichtensprecher. »Am frühen Nachmittag wurde über London ein riesiger Schwarm Eulen gesichtet, offenbar mit je einem Paket in der Kralle. Hat die Post etwa neue Aushilfskräfte gefunden?«, witzelte er. »Wie dem auch sei, ein frohes Weihnachtsfest an Sie alle!«
»EULEN!«, rief Onkel Vernon, stapfte zum Fernseher und hämmerte mit der Faust so fest auf den Ausknopf, dass dieser zerbrach. »Dieses Pack wird mir mein ganz normales Weihnachtsfest nicht kaputt machen, oh nein, das wird es nicht...«, murmelte er vor sich hin. Er blickte auf und sah Petunia mit geschürzten Lippen in der Tür stehen. »Am besten, du fegst nochmal den Gehweg, Vernon, sonst könnte sich noch jemand beschweren«, rief sie nur und ging wieder in die Küche, wo der Braten im Ofen brutzelte.
Arme Petunia, dachte Vernon. Sowas erinnerte sie immer an ihre nichtsnutzige Schwester und all den Ärger, den sie durch sie am Hals hatten.
Er stapfte hinaus, schnappte sich den Besen, der neben der Tür stand und begann, zu fegen. Es war schon fast dunkel, aber Petunia hatte ganz recht - was würden bloß die Nachbarn sagen, wenn jemand auf dem Gehweg ausrutschte und er plötzlich eine Klage am Hals hatte? Nicht auszudenken.
Petunia Dursley stand in ihrer auf Hochglanz polierten Küche und starrte in den Ofen. Doch eigentlich sah sie gar nicht den Weihnachtsbraten vor sich, sondern ein junges Mädchen mit langen roten Haaren und grünen Augen. In ihrem Kopf hallte eine längst vergangene Stimme wider. ‚Eulen, Petunia! Jeden Morgen kommt die Post mit Schwärmen von Eulen, ist das nicht großartig?‘
Es wurde nicht besser. Nach all den Jahren hörte Petunia die Stimme immer noch, die mit Begeisterung von einer Welt sprach, die ihr auf ewig verschlossen geblieben war. Die Stimme kam aus einem früheren Leben, mit dem sie längst abgeschlossen hatte, das sie einfach nur vergessen wollte. Und zugleich ...
... sehnte sich Petunia nach dieser Stimme. Nach Lilys Stimme. Sie hatte nie aufgehört, ihre Schwester zu lieben, wie oft sie auch dagegen angekämpft hatte. An Weihnachten wurde ihr das ganz besonders bewusst. Jahr für Jahr fraß der Gedanke an ihre Schwester ein Loch in das Bild von Petunias perfekter Familie. Mehr und mehr schien ihr ganz gewöhnliches Leben einer Lüge gleich zu kommen. Und von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer...
»NEIN!« Mit einem Aufschrei verpasste sich Petunia eine schallende Ohrfeige. Diese Strafe hatte sie verdient. Ihre Schwester war tot und das war auch gut so. Hektisch wandte sie sich dem Herd zu, auf dem die Bratensoße in einem Topf vor sich hin blubberte. Sie rührte mehrmals in der Soße herum. Plötzlich wurde ihr bewusst, wie warm es hier drinnen war. Sie ging zum Fenster und riss es auf. Eiskalte Luft schlug ihr entgegen und sie atmete ein paar Mal tief durch.
»Petunia! Alles in Ordnung?“ Vernon trat, mit einer Schneeschaufel in der Hand, in ihr Blickfeld. »Geht’s dir nicht gut?«
Einen Moment lang fehlten Petunia die Worte, ehe sie sich besann und lächelte. »Alles in bester Ordnung, Vernon. Der Weihnachtsbraten wird perfekt!«
Arabella Figg schürzte amüsiert die Lippen. Sie glaubte nicht, dass allein der Weihnachtsbraten Petunia Dursley beschäftigte. Vielleicht war ihr Herz doch zu gut für ihren groben Mann. Leise summend ging sie an Haus Nummer 4 im Ligusterweg vorbei und warf dem Ehepaar Dursley flüchtig einen Blick zu.
»Was gibt’s denn da zu gucken?«, grunzte Vernon. Sie beachtete ihn nicht, sondern schwang munter ihr altes Einkaufsnetz voller Katzenfutter hin und her. Zu Hause warteten ihre Lieblinge hungrig auf sie. Sie wussten nicht, dass es Weihnachten war, woher auch? Den ganzen Tag schliefen sie auf dem Sofa oder vor dem Kamin und freuten sich über alles, was sich bewegte.
Leise seufzend schloss Arabella ihre Haustür auf. Ihre gute Laune war verflogen und eine bedrückende Schwere legte sich mit jedem Atemzug stärker auf ihr Herz. Der Potter-Junge tat ihr leid. Sei ganzes Leben bei dieser Familie, kein Wunder, dass er an Weihnachten lieber in der Schule blieb. Entschlossen griff sie in die Schublade neben dem Kühlschrank und zog eine Tafel Schokolade hervor. Vielleicht würde sich der Junge darüber freuen. Als hätte er es geahnt, landete ein grauer Steinkauz auf ihrer Fensterbank und streckte sein Bein aus, sodass sie das kleine Päckchen daran befestigen konnte.
»Bring das Harry. Ich weiß, du kannst nicht sprechen, aber sag ihm frohe Weihnachten von mir.«
Der Kauz krächzte laut und schwang sich in die Luft, während die alte Dame sich in einen Sessel vorm Feuer sinken ließ. Eine getigerte Katze sprang ihr auf den Schoß und sie kraulte sie gedankenverloren. Ein weiteres einsames Weihnachtsfest mit ihren Katzen. Ein weiteres Jahr vergangen, ohne dass sich etwas verändert hatte. Dieselbe Straße, dieselben Menschen, dieselbe Verbitterung. Was war das nur für eine Welt. Und doch, dieses Fest hatte etwas magisches an sich.
Eine Weile saß sie dort, dann schob sie die Katze sanft von ihrem Schoß, um sich einen Tee zu kochen. Diese miaute protestierend und sprang beleidigt auf den Kaminsims.
Auch in Hogwarts saß eine Katze auf dem Kaminsims im Büro von Minerva McGonagall. Sie hatte ein quadratisches Muster um die Augen. Die Wärme des Feuers schien ihr zu gefallen. In der Ecke läutete eine eicherne Standuhr sieben Mal. Blitzschnell erhob die Katze sich und sprang vom Kaminsims. Leichtfüßig landete Minerva McGonagall in Mitten ihres Büros auf den Füßen. Sie trug einen dunkelroten Umhang mit aufgestickten, goldenen Löwen auf den Ärmeln. Das Haar hatte sie wie üblich zu einem eleganten Knoten zusammengebunden.
»Zeit zu gehen«, murmelte sie, trat auf den Flur hinaus und ging in Richtung Eingangshalle. Und dort, am Fuße der großen Marmortreppe, deren Geländer wie üblich mit gewundenen Stechpalmenzweigen umrankt war, stand Albus Dumbledore in einem mitternachtsblauen Umhang mit großen, gelben Sternen darauf.
»Minerva«, begrüßte er sie mit einem Lächeln. »Schön, dich zu sehen.«
»Guten Abend, Albus«, antwortete sie und spürte, dass auch ihr ein Lächeln aufs Gesicht trat.
Seite an Seite durchschritten sie das Tor zur Großen Halle. In der Mitte stand ein einzelner, langer Tisch, gedeckt für zwei dutzend Personen, voll beladen mit den herrlichsten Speisen, die Minerva sich vorstellen konnte. Von der Decke rieselte künstlicher Schnee langsam herab und verschwand wieder, zentimeter bevor er den Boden berühren konnte. An den Seiten standen die üblichen zwölf Weihnachtsbäume, von denen einer prächtiger Funkelte als der andere.
Noch war niemand außer ihnen da. Die beiden setzen sich in die Mitte der Tafel und Minerva blickte durch eins der großen Fenster nach draußen. Auch dort rieselte der Schnee. Unwillkürlich kam ihr die Schneeballschlacht vom Nachmittag in den Sinn und erneut musste sie lächeln. Noch nie zuvor hatte sie bei so etwas mitgemacht. Wie sehr der Zauber dieses Festes einen Menschen doch verändern konnte. Ob man nun wollte oder nicht – an Weihnachten wurde man eben zu seinem Glück gezwungen.
»Frohe Weihnachten, Albus.«
»Frohe Weihnachten, Minerva.«
Montag, 17. Dezember 2012
Habt ihr es schon gehört - aktuell wird tatsächlich ein neuer Harry Potter-Film gedreht!! Kein Scherz - allerdings wird es kein "richtiger" Film, sondern einer, der exklusiv im Harry Potter Themenpark gezeigt wird (die "Wizarding World" in Orlando, Florida ... und zwei weitere HP-Parks sind ja noch im Bau). Er soll angeblich 40 Minuten gehen, und Rupert Grint und Helena Bonham Carter (Bellatrix) sind offenbar schon am Set. Man darf gespannt sein ... :)
Sonntag, 16. Dezember 2012
Adventskalender: Törchen 14-16
Und schon wieder gibts gleich drei Törchen auf ein Mal. Wenn man den Terminkalender mal etwas voller hat, dann ist es echt gar nicht so einfach, jeden Tag einen Eintrag hier zu verfassen. Gestern zum Beispiel war ich im Kino und hab den Hobbit geschaut ... sehr empfehlenswert ;)
Aber zurück zum Adventskalender: Heute gibts eine XXL-Harry Potter-Weihnachtscollage. Einfach draufklicken, um sie in groß zu sehen!
Freitag, 14. Dezember 2012
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Montag, 10. Dezember 2012
Adventskalender: Törchen 7-10
Vielleicht kennt ihr das ja: Weihnachtszeit gleich stressige Zeit. Natürlich nicht nur, im Endeffekt überwiegt für mich in dieser Zeit definitiv das Positive, aber leider bin ich in den letzten Tagen zu überhaupt nichts im Internet gekommen, auch nicht zur PlotterOwl. Aber für die Kalender-Törchen 7-10 gibts jetzt endlich Nachschub: Eine Auswahl an winterlichen HP-FanArts! Und ab morgen gehts hoffentlich wieder regelmäßiger weiter ... :)
Vielleicht kennt ihr das ja: Weihnachtszeit gleich stressige Zeit. Natürlich nicht nur, im Endeffekt überwiegt für mich in dieser Zeit definitiv das Positive, aber leider bin ich in den letzten Tagen zu überhaupt nichts im Internet gekommen, auch nicht zur PlotterOwl. Aber für die Kalender-Törchen 7-10 gibts jetzt endlich Nachschub: Eine Auswahl an winterlichen HP-FanArts! Und ab morgen gehts hoffentlich wieder regelmäßiger weiter ... :)
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